Die Fettabsaugung ist eine der Methoden der plastischen Chirurgie, bei der das überflüssige Fett aus dem Körper abgesaugt wird. Diese Methode beruht auf dem Prinzip der mechanischen Zerstörung der Fettschicht und ihrem Absaugen. Am häufigsten werden Bauch, Gesäß, Hüften und Schenkel abgesaugt.
Fettabsaugung ist vor allem für Menschen mit Fettpolstern in den Problemzonen bestimmt, die man mit der Diät und Sport nicht beseitigen kann. Ein Vorteil ist, wenn die Haut des Patienten fest und elastisch ist. Auf keinem Falle ist die Liposuktion für Heilung der Beleibtheit gemeint. Es gibt auch einige Körperteile, wo die Fettabsaugung ausgeschlossen ist (z.B.die untere Hälfte des Gesäßes). Man muss auch das kosmetische Endeffekt in Acht nehmen!
Je nach dem, ob eine Lösung bei dem Eingriff benutzt wird, teilen wir die Liposuktionsmethoden in trockene und nasse Fettabsaugung. Nach dem verwendeten Mechanismus teilen wir die Fettabsaugungsmethoden in klassische Liposuktion, Vibrationsliposuktion, Laserliposuktion und Ultraschallliposuktion.
Die klassische Fettabsaugung beruht auf das Einführen der Kanüle zum Fettgewebe, dieses wird mechanisch zerstört und das Fett wird mithilfe vom Unterdruck abgesaugt. Während der Ultraschallliposuktion wird das Fettgewebe mithilfe von Ultraschallwellen zerstört, weitere Kanülen können die Laserenergie oder Vibrationsenergie bilden. Man kann eventuell alle Methoden kombinieren.
Vor der Ultraschall-Liposuktion wird die klassische voroperative Untersuchung verlangt, die der zuständige Hausarzt durchführt. Vor der Fettabsaugung muss der Patient zu einer Konsultation bei dem plastischen Chirurgen kommen, wo alle Detaills der Operation behandelt werden und auch die Endsumme für den Eingriff bestimmt wird.
Mindestens 6 Stunden vor der Fettabsaugung ist es verboten, zu essen, zu trinken und zu rauchen. Der Arzt muss auch erwägen, ob man einige Medikamente, wie z.B. Antibabypillen, Anopyrin usw. vor der Operation auslassen soll oder nicht. Vor dem eigenen Eingriff wird von dem Chirurgen die Stelle an der Haut gezeichnet, woher der Schnitt für die Kanüle führen wird.
Die Ultraschall-Fettabsaugung wird in der Lokalanästhesie durchgeführt, oder auch in der Vollnarkose. Die lokale Anästhesie beruht auf Infiltration der Stelle, wo der Eingriff durchgeführt wird mithilfe von einer Injektion des lokalen Anästhetikums und Betäubung nur der begrenzten Stelle. Dagegen bei der Vollnarkose wirkt das Anästhetikum auf das zentrale Nervensystem und damit wird das Bewusstsein ausgeschaltet. Eine besondere Art ist die Tumeszenz-Anästhesie, bei der eine verdünnte Lösung des lokalen Anästhetikums zusammen mit Adrenalin als Infiltrationslösung benutzt wird, bindet die umgebende Blutgefäße zusammen und damit wird die Wirkung des Anästhetikums verlängert.
Nach der Anästhesie führt der Chirurg auf der Stelle über das Fettgewebe zwei bis drei etwa 4mm lange Hautschnitte durch, wo er allmählich mithilfe von einer Kanüle das Fett aus dieser Stelle absaugt. Bei der Ultraschall-Fettabsaugung wird in das Fettgewebe eine spezielle Kanüle eingeführt und das Fett wird durch die Ausstrahlung von Ultraschallwellen flüssig. Diese Kanüle ist zugleich auf ein Gerät angeschlossen, das der Unterdruck herstellt und das verflüssigte Fett wird so in den transparenten Behälter abgesaugt. In diesem Behälter wird dann sowohl die Menge als auch die Farbe der Flüssigkeit kontrolliert, nach der Farbe kontrolliert man die Blutung bei dem Eingriff. Nach dem Beenden werden die Schnitte mit einem Naht genäht, einige Operateurs nähen sogar nicht, und alles wird steril bedeckt.
Die ganze Ultraschall-Fettabsaugung dauert etwa eine Stunde, es hängt von der Menge des zu absaugendem Fettes ab. Nach dem Eingriff durchgeführt in der Vollnarkose ist die Hospitalisation im Krankenhaus 2Tage, im Falle der lokalen Anästhesie ist die Hospitalisation nicht nötig. Falls bei der Ultraschall-Fettabsaugung eine Lösung benutzt wird (so genannte nasse Liposuktion), kann die Lösung aus der Wunde ein paar Tage ausrinnen. Wenn die Schnitte genäht wurden, werden die Nähte den 7. bis 10. Tag nach dem Eingriff abgeschafft. Nach der Ultraschall-Fettabsaugung ist es nötig, etwa zehn Wochen eine spezielle kompressive Wäsche zu tragen, die das Ödem reduziert. Wenn die Stelle nach der Liposuktion weh tut, kann man für die Übergangsperiode Analgetika (z.B. Ibuprofen) einnehmen. Jeder Arzt lädt seine Patienten zur Kontrolle nach seiner Erwägung ein.
Das Ergebnis der Ultraschall-Liposuktion ist nach dem Abschwellen vom Ödem, das heißt nach etwa 5 Wochen sichtbar.
Ultraschall-Fettabsaugung (auch Ultraschall-assistierte Liposuktion) gehört zu den neuen Methoden der Liposuktion. Es gibt zwei Arten der Durchführung - invasiv und nicht-invasiv.
Bei der nicht-invasiven Methode wirkt der Ultraschall auf das Fettgewebe ohne Beschädigung der Haut und die Ultraschall-Sonde strahlt Ultraschall-Energie gerichtet auf die bestimmte Hautstelle. Die äußere Ultraschall-Fettabsaugung zerstört so die Fettzellen, deren Teile dann aus dem Organismus über die Leber abgeschieden werden. Eine dieser Methoden ist z.B. Ultrashape oder Ultracontour. Diese Prozedur ist nötig gewöhnlich 3 bis 6 mal zu wiederholen. Ideale Patienten für diese Methode sind Frauen und Männer im Alter von 25 bis 60 Jahre mit BMI 25 bis 35.
Dagegen wird bei der invasiven Ultraschall-Liposuktion in der lokalen Anästhesie (oder in der Vollnarkose) eine Kanüle unter die Haut eingeführt, die die Ultraschall-Wellen ausstrahlt und gleichzeitig das freigemachte Fettgewebe absaugt. Zuerst müssen einige kleinere Hautschnitte durchgeführt werden, durch die das Fett abgesaugt wird. Mit dieser invasiven Ultraschall-Fettabsaugung gibt es ziemlich gute Erfahrungen seit 90.Jahren.
Der Vorteil der nicht-invasiven Ultraschall-Liposuktion ist gerade das, dass sie nicht-invasiv ist und der Preis für diese Methode niedriger ist als für die invasive Liposuktion. Mit dieser Methode gibt es aber noch nicht so viele Erfahrungen. Ein Nachteil ist eine große Belastung des Organismus, weiter der Fakt, dass das Endeffekt erst nach einer längeren Zeit sichtbar ist, und die Notwendigkeit, die Ultraschall-Fettabsaugung zu wiederholen. Die klassische Ultraschall-Liposuktion ermöglicht einmalige Fettabsaugung von einer größeren Menge, ist zeitlich weniger anstrengend, aber teuerer. Sie unterscheidet sich von der nicht-invasiven Ultraschall-Fettabsaugung auch damit, dass es ein größeres Risiko der Wärmeverletzung entstehen kann.
Allgemein wird die Ultraschall-Fettabsaugung vor allem dort verwendet, wo festes Fettgewebe mit einem großen Zusatz des Bindegewebes, z.B. Rücken-Unterhaut ist. Gegen der klassischen Tumeszenz-Liposuktion ist es nach dem Eingriff nicht nötig, eine kompressive Wäsche eine so lange Zeit zu tragen, weil da kein großes Ödem entsteht. Der nächste Vorteil ist eine minimale Entstehung der postoperativen Unebenheiten der Haut. Die Abnahmen vom Peripher-Umfang beträgt ungefähr 5cm in 3 bis 6 Monaten.
Genauso wie nach den klassischen Methoden der Fettabsaugung wird nach der Ultraschall-Fettabsaugung empfohlen, genug zu trinken, tierische Fette auszulassen und physische Aktivität zu erhöhen.